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Assistenzhunde

"Die Ausbildung des Hundes ist die Ausbildung des Menschen."  (Oliver Jobes)

Den Anfang bildet die richtige Hundeauswahl

Wir helfen bei der Welpen- / Junghundesuche

Für eine erfolgreiche Ausbildung zum Assistenzhund ist nicht nur nur die Gesundheit und das Training wichtig, vielmehr spielen auch das Wesen des Welpen sowie die ersten Lebenswochen und die da bereits begonnene Sozialisation eine tragende Rolle.

Alex sitzt am Boden. Neben ihr liegt ein Golden Retriever Welpe der schläft. Ihre Hand liegt auf dem Rücken des Hundes.

Wir testen Welpen ab dem 49. Tag mittels Reaktions-, Situations- und Trainingstests, gegebenenfalls kann zusätzlich auch schon im Alter von 24h ein Biotonustest erfolgen. Beim Eignungstest beobachten die Reaktionen auf akustische und optische Reize und simulieren Situationen denen der Welpe später begegnen wird.

Wir suchen Welpen, die ihren zukünftigen Job lieben!

Wir testen einen bereits bestehenden Familienhund auf seine Eignung

Was muss ein zukünftiger Assistenzhund mitbringen?

  • Wesensfestigkeit

  • Unterordnungsbereitschaft

  • Kooperationsbereitschaft

  • Aggressionslosigkeit

  • Freundlichkeit / Menschenbezogenheit

  • Soziale Verträglichkeit (mit Mensch und Tier)

  • nicht jagdlich motiviert sein und

  • keine Ressourcenverteidigung zeigen

Diese Eigenschaften werden von uns in einem gemeinsamen Testverfahren passend zur gesuchten Assistenzhundeart abgefragt. Die erforderliche gesundheitliche Eignung sollte zusätzlich von einem Tierarzt überprüft werden.

Alex und ein braun weißer Kromfohrländer Rüde gehen aufeinander zu. Der Hund geht von der Kamera weg.

Der Ausbildungsweg

In den ersten 15 Monaten legen wir gemeinsam die Grundlagen für die Ausbildung des Junghundes. Dennoch muss genügend Zeit bleiben, einfach Welpe sein zu dürfen!

Der Fokus liegt im ersten Ausbildungsjahr auf

  • einer engen Bindung zum Menschen

  • Umweltsicherheit

  • dem Erleben vieler unterschiedlicher Reize und Situationen

  • Ruhe und Gelassenheit

Joschi sitzt am Boden. Auf seinem Schoß sitzt eine junge Rotweiler - Schäfermix Hündin.

Am Ende der Grundausbildung steht der 15-Monatstest, zur Überprüfung des Trainingsstandes und ausführliche Gesundheitsuntersuchungen durch einen Tierarzt am Plan.

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Ausbildung nach den Richtlinien des DAZ T.A.R.S.Q.

Die Folgemonate dienen der Spezialisierung auf die entsprechende Assistenzhundeart, also dem Erlernen der benötigten Hilfsleistungen. Angelehnt an die deutsche Assistenzhundeverordnung empfehlen wir einen Umfang von ca. 50 - 60 Trainingseinheiten.

Ausbildungsmöglichkeiten bei LifeReloaded

Selbstausbildung

Trainer:in - Klient:in - Hund

In dieser Variante lebt der Hund durchgehend bei seiner Bezugsperson und trifft sich mit uns zu regelmäßigen Trainingseinheiten, die - je nach Wunsch - in Einzel- oder Gruppenstunden stattfinden können.

Bei Start im Welpenalter ist von einer Ausbildungsdauer von 18-24 Monaten auszugehen.

Bei bestehenden Familienhunden richtet sich die Ausbildungsdauer nach bereits erworbener Grunderziehung.

Im Zuge der Ausbildung können 

  • Gruppenkurse (zu bestimmten Themen)

gebucht werden.

Joschi kniet in der Wiese. Neben ihm steht eine graue Dogge, die er leicht umarmt. Hinter ihm befindet sich eine Boxerhündin.

Selbst- und Internatsausbildung

Hund

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Trainer:in - Klient:in

Auch bei dieser Variante lebt der Hund prinzipiell bei seiner Bezugsperson. Öfters kommt es aufgrund bestehender Einschränkungen oder durch Probleme bei Trainingsaufgaben zu der Situation, dass sich der/die Klient:in die momentanen Trainingsziele nicht zutraut. Deshalb bieten wir die Möglichkeit an, den Hund für mehrere Tage zu uns zu nehmen um Teilziele der Ausbildung direkt mit dem Azubi zu erarbeiten.

Im Zuge dieser Ausbildungsvariante können

  • Internatstage / -wochen,

  • Gruppenkurse (zu bestimmten Themen)

gebucht werden.

Prüfung und gemeinsame Zukunft

Sobald die Spezialisierung abgeschlossen ist, steht die unmittelbare Vorbereitung auf die gemeinsame Prüfung beim Messerli Institut am Plan.

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© T.A.R.S.Q. /Laurence Opp | AdActa Fotomomente

Logo und Link zum Messerli Forschungsinstitut

Leider können laut Studien nur etwa die Hälfte der Assistenzhunde über ihr gesamtes Arbeitsleben die Leistungen beibehalten, die sie bei der Prüfung hatten. Im Zusammenleben schleichen sich immer wieder kleine Fehler ein. Deshalb ist es uns besonders wichtig auch nach der bestandenen Prüfung im regelmäßigen Austausch zu bleiben, um bei Problemen schnell und unkompliziert unterstützen zu können!

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