top of page

Häufige Fragen (FAQ)

"Hunde machen aus einem Haus ein Zuhause!"(Unbekannt)

FAQ ESA-Hunde

Was ist ein ESA - Hund?

Emotional Support Animals (ESA) sind Tiere, typischerweise Hunde, die ihrer Bezugsperson mit psychischen / psychiatrischen Funktionsstörungen oder Kontext bezogenen Einschränkungen (Angststörungen, Schlafstörungen, etc.) therapeutische Vorteile durch Zuneigung und Begleitung bieten.

ESA-Hunde werden nicht zwingend auf die Ausführung bestimmter Aufgaben geschult. Sie erfüllen ihre Aufgabe als emotionale Stütze und gelten daher nicht als Assistenz- oder Therapiebegleithunde. Ein ESA-Hund wird vom Arzt des Hundehalters auf Rezept verschrieben, wenn der Arzt es für sinnvoll erachtet, dass der Betroffene zur Unterstützung seiner Erkrankung einen entsprechenden Hund erhält. Mit dieser Bestätigung ist im Weiteren auch eine Registrierung über ESAeurope möglich.

Welche Vorteile hat eine Ausbildung als ESA - Hund für meinen Hund dann?

Emotionale Stütztiere sollten die erforderliche Gesundheit, wesensmäßige Eignung, Gehorsamkeit sowie ein ausgeprägtes positives Sozial- und Umweltverhalten haben, damit sie ihre Bezugsperson im alltäglichen Leben unterstützen können. Hier können Fachleute bei der Auswahl eines geeigneten Welpen, der Sozialisierung, sowie der Verbesserung der Bindung und dem Erlernen kleinerer Hilfsaufgaben (sofern diese gewünscht werden) helfen.

Da ESA-Hunde vom Arzt verschrieben sind, bekommen sie des Öfteren besondere Rechte. So sind sie zum Beispiel in Mietwohnungen erlaubt, in denen sonst keine Hunde geduldet werden und einige Arbeitgeber stimmen bereits der Mitnahme eines ESA-Hundes an den Arbeitsplatz zu.

Wie wird die Ausbildung zu einem ESA - Hund aussehen?

Die Ausbildung von ESA-Hunden beginnt mit einer umfangreichen Grunderziehung. Darüber hinaus ist es erforderlich, dass diese Hunde eine sehr enge Bindung zu ihren Haltern aufbauen. Dies bildet die Voraussetzung, um später effektiv emotionale Hilfestellung leisten zu können.

ESA-Hunde müssen im Vergleich zu Assistenzhunden keine staatliche Prüfung absolvieren. Dies bedeutet jedoch auch im Umkehrschluss, dass ihnen nicht die gleichen Rechte wie Assistenzhunden zustehen.

Welche Vorteile bietet mir eine Registrierung meines ESA-Hundes?

Die Vorlage der ESAeurope Ausweiskarte erklärt die besondere Stellung des Tieres für ihre Person und weist nach, dass dieses Tier im normalen täglichen Alltag sowie in besonderen Situationen dringend benötigt wird. Auch dass dies von ihrem Psychologen oder Psychotherapeuten oder einer ähnlichen Institution bestätigt wird. Dennoch steht es Fluglinien, Geschäften, Arbeitgebern, Hotels, etc. frei, ob ihr ESA-Hund sie begleiten darf. Die Entscheidung darüber hängt stark davon ab, wie umgänglich und erzogen das Tier ist.

Wie und wann kann der ESA-Hund helfen?

Ein ESA-Hund bringt Abwechslung in das eigene Leben und erleichtert damit auch das Zusammenleben mit anderen Menschen. Einen ESA-Hund zu haben kann beispielsweise bedeuten, weniger Panikattacken zu haben, sich schneller beruhigen zu können und sich Ängste nehmen zu lassen. Sie geben dem Menschen immer wieder einen neuen Fokus in ihrem Leben.

Hier sind einige psychische und mentale Erkrankungen aufgelistet, bei denen ein Emotional Support Dog wichtige Unterstützung leisten kann:

  • Panikstörungen (der ESA-Hund ist da, um bei einer Panikattacke zu beruhigen)

  • Bipolare Störungen (ein Begleithund kann eine Konstante inmitten einer unregelmäßigen Veränderung sein)

  • Zwangsstörungen (ein ESA-Hund kann helfen, dass sie nicht das ständige Bedürfnis verspüren, bestimmte Dinge zu wiederholen oder an diese zu denken)

  • Impulskontrollstörungen (ein ESA-Hund kann helfen, überlegter und achtsamer zu sein, anstatt nur auf Wünsche, Gedanken oder Gefühle einzugehen)

  • Phobien und Angst (ein ESA-Hund kann helfen, sich auf den emotionalen Unterstützungshund zu konzentrieren und sich keine Sorgen über rationale und irrationale Ängste und Befindlichkeiten  zu machen)


ESA-Hunde können zusätzlich helfen bei Sozialphobie, Stimmungsschwankungen, Trennungsängsten, Suizidalen Gedanken, Bipolaren Erkrankungen, Dissoziativen Erkrankungen, Chronischen Schmerzen, Asperger Autismus, Migräne, COPD, Borderline Störungen, Essstörungen, Schlafstörungen, Zwangsstörungen, ADHS, neuronalen / cardio-vaskulären Erkrankungen oder Burnout-Syndrom. Quelle: Deutsches ESAHunde Zentrum (Oktober 2023)

bottom of page